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Montag, 9. Juni 2014

Berlin2Bali - Vom Großstadtdschungel in den Regenwald

Hallo zusammen,

es ist soweit! Unser Auslandsblog ist online! Auf Berlin2Bali.com erfahrt ihr wie ihr ein Auslandsstudium auf der Insel der Götter machen könnt, welche Voraussetzungen ihr dafür erfüllen müsst und wie man das ganze sogar mit der Familie vereinbaren kann. Wir nehmen euch sowohl mit nach Bali, wo wir von April bis Juli 2015 sein werden, als auch nach Italien, wo wir den ganzen August 2014 verbringen werden. Geplant ist eine Autorundreise von Berlin zum Gardasee über Venedig nach Apulien und zurück über Rom und was uns sonst noch so einfällt. Und damit da ordentlich Abwechslung reinkommt, werden wir nicht nur darüber schreiben, sondern auch vloggen. Unser erstes Video haben wir auch gerade hochgeladen:


Liebste Grüße,
Eure Sicca

Montag, 2. Juni 2014

Kommt ihr mit nach Bali?

Hallo zusammen,

in meinem letzten Blogpost habe ich euch gefragt, ob ihr euch für Erfahrungsberichte zum Thema Auslandssemester mit Kind interessieren würdet. Nun haben mein Mann und ich uns besprochen und beschlossen, ein Videotagebuch zu führen. Ich glaube, das ist für euch einfacher uns auf diesem Weg ins Ausland zu folgen als alles lesen zu müssen. Manchmal sagen Bilder eben mehr als 1000 Worte.

Und wem es in der Überschrift noch nicht aufgefallen ist: es geht nach Indonesien! 
Wir werden dort von April bis Juli 2015 an der Universitas Udayana in der balinesischen Hauptstadt Denpasar studieren und anschließend noch einen Monat lang Australien, China, Singapur oder Malaysia erkunden. 

Zu diesem Zweck haben wir auch schon einen YouTube-Kanal und einen Blog unter dem Namen Berlin2Bali.com eingerichtet, welche jetzt nur noch mit Leben gefüllt werden müssen. Wann das erste Video online geht, kann ich noch nicht sagen, ich hoffe jedoch bald. Muss mich erstmal mit der ganzen Technik vertraut machen und ein paar ruhige Minuten sowie einen geeigneten Ort zum Drehen finden. Ich sage euch dann auf jeden Fall bescheid, wenn es soweit ist. Wer möchte ist jedoch jetzt schon eingeladen, unseren Kanal zu abonnieren ;)
Da die eigentliche Reise erst in 9 Monaten losgeht, könnt ihr uns vorher bei den Reisevorbereitungen begleiten. Das dürfte für all diejenigen, die selbst irgendwann mal eine Fernreise machen wollen, interessant werden. Ein Visum für Indonesien zu beantragen scheint hier ziemlich aufwendig zu sein. Hinzukommt, dass ich überlege, endlich die deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen. Obwohl ich in Berlin geboren und aufgewachsen bin, bin ich rechtlich gesehen keine Deutsche, sondern Italienerin (Danke Papa). Laut EU-Recht, kann ich Staatsbürgerin beider Länder sein, war jedoch immer zu faul, mich darum zu kümmern. Da ich mir nun aber ohnehin einen neuen Reisepass besorgen muss, wäre das eine gute Gelegenheit mich einbürgern zu lassen. Das dürfte es dann auch etwas leichter für mich machen Auslandsbafög zu beantragen.

Und Ende Juli nehmen wir euch noch für einen Monat mit nach Italien! *yay*


Wie ihr seht, haben wir einiges vor und wir würden uns freuen, wenn ihr mitkommt!

Bis bald,
Eure Sicca ;)

Montag, 26. Mai 2014

Auslandssemester mit Kind

Hallo zusammen,

mein Mann und ich planen das nächste oder übernächste Semester samt Kindern in Asien zu verbringen und ich habe mich gefragt, ob euch sowas wohl interessieren könnte. Ich überlege sogar dafür einen YouTube Kanal einzurichten und zu vloggen. Ich hab sowas zwar bisher noch nie gemacht, aber man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben. Da ich erst vor kurzem mit den Recherchen für dieses Projekt begonnen habe, könntet ihr uns sozusagen schon bei den Vorbereitungen begleiten. Die meisten Fragen sind sicherlich nicht anders als bei Studierenden ohne Kind wie z.B. wie finanzieren, wo studieren oder arbeiten, wann und wie lange überhaupt, etc. Da wir allerdings als Paar ins Ausland wollen, ergeben sich für uns ein paar zusätzliche Hürden wie z.B. einen Ort auszuwählen, der für unser beider Studiengänge (Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftskommunikation) sinnvoll ist. Dann müssen wir für die Anrechnung von Studienleistungen beachten, dass ich Kurse auf Masterniveau belegen muss, während er sich in Bachelorkurse einschreiben kann. Außerdem überschreiten wir beide nächstes Semester beide die Regelstudienzeit, was die Finanzierung knifflig macht und mit über 30 fallen auch viele Stipendien für uns aus. Nicht zu vergessen, müssen wir berücksichtigen, dass wir zwei kleine Kinder dabei haben und dort nicht rund um die Uhr arbeiten und studieren können. Es ist also nicht ganz einfach, aber sicherlich zu schaffen.

Eine erster Test für unser Vorhaben wird der kommende Sommer. Da wollen wir nämlich mit dem Auto durch Italien reisen.

Wenn ihr Lust habt, uns bei diesem Abenteuer zu begleiten, dann würde ich mich über euer Feedback in den Kommentaren freuen!

Bis bald,
Eure Sicca

Sonntag, 4. Mai 2014

Alles Werbung oder was?

Hallo zusammen,

in meinem letzten Post habe ich ja schon angedeutet, dass ich mit der Bloggerwelt bzw. YouTube derzeit ein gespaltenes Verhältnis pflege, was unter anderem dazu führt, dass ich auch zu meinem eigenen Blog ein zwiespältiges Verhältnis habe. Aber eins nach dem anderen...

Einige von euch wissen, dass ich Wirtschaftskommunikation studiere. Wahrscheinlich weiß aber niemand, was das eigentlich ist. Tatsächlich ist das die meistgestellte Frage an uns Kommunikationswirte. Nunja, gute Kommunikationswirte würden vermutlich sagen, dass wir sowas wie Dolmetscher sind. Wir sorgen dafür, dass das, was Unternehmen sagen wollen auch so bei euch ankommt wie es gemeint ist und nicht irgendwie anders. Wir sorgen für Klarheit und Räumen Missverständnisse aus dem Weg. Wir sind sozusagen die Stimme der Unternehmen. Einige von euch kennen vielleicht den Satz: "Man kann nicht nicht kommunizieren" Dieses Zitat von Watzlawick ist im Grunde oberste Prämisse für alle, die in der Kommunikationsbranche arbeiten. Es geht also nicht darum, ob man kommunizieren will, sondern nur darum, ob man die eigenen Ziele mit der Art und Weise wie man kommuniziert erreicht. Das klingt gerade vielleicht völlig banal und für diejenigen, die sich bisher nie bewusst damit befasst haben, auch abstrakt. Immerhin bleibt die Frage, womit jemand wie ich nach dem Studium Geld verdient. Immerhin kommuniziert doch jeder ununterbrochen. Dafür braucht man doch kein Studium. Und was hat das alles mit YouTubern und Bloggern zu tun?

Blogger und YouTuber sind meist Personen, die irgendwann mal aus Spaß an der Laune angefangen haben ihre Erfahrungen zu bestimmten Themen (hier ist es Beauty) öffentlich mitzuteilen. Dahinter stand meist kein weiterer Gedanke außer vielleicht ein gewisses Mitteilungsbedürfnis. Ich z.B. wollte mir meinen Frust, der sich auf der Suche nach geeigneter Pflege anstaute, von der Seele schreiben und anderen die schlechten Erfahrungen, die ich selbst mit bestimmten Produkten gemacht hatte, ersparen. Und damit hatte es sich auch schon. Mit der Zeit stellt man fest, dass es irgendwo da draußen in der Welt noch mehr Menschen gibt, die sich für die gleichen Themen interessieren und denen es auf unerklärliche Weise wichtig zu sein scheint, was man zu sagen hat. Plötzlich hat man einen Einfluss darauf, was andere (einem selbst völlig unbekannte) Menschen über bestimmte Dinge/Produkte denken. Man gilt als Expertin und wird um Rat gefragt. Nach einer Weile bemerken das auch Unternehmen und möchten mit einem kooperieren. Manchmal wollen sie einem nur kostenlos Produkte zur Verfügung stellen, in der Hoffnung, man möge sie für gut befinden und entsprechendes auf dem Blog dazu schreiben. Manche wollen aber auch nur verlinkt werden oder gar Gastbeiträge am besten ungekennzeichnet platzieren. Und spätestens das ist der Punkt an dem es kritisch wird. Denn hier müssen sich alle, die solche Anfragen bekommen, fragen, wem soetwas nützt und ob man das unterstützen möchte.

Alle, die wir öffentlich unsere Meinungen über Produkte welcher Art auch immer teilen, sollten uns bewusst darüber sein, was das in denen auslöst, die diese Meinung lesen oder hören. Wir alle kennen das Gefühl des "angefixtseins". Wir alle kaufen uns ständig Dinge, die wir eigentlich nicht brauchen, die wir aber unbedingt haben wollen weil X es empfohlen hat. Vielleicht hat mich X Meinung noch kalt gelassen, aber spätestens wenn Y und Z auch auf dieses Produkt schwören, muss ich es wohl auch haben. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob X, Y und Z sich dieses Produkt selbst gekauft oder zur Verfügung gestellt bekommen haben. Am Ende profitiert das Unternehmen, das dieses Produkt vertreibt und nicht selten auch die Blogger und YouTuber, die es empfohlen haben. Ja viele von ihnen können von den Einnahmen, die sie durch Klicks, Werbung und Kooperationen erwirtschaften, leben. Manche von ihnen sogar ziemlich gut. Daran ist auch nichts grundsätzlich auszusetzen. Immerhin steckt in so einem Blog oder Kanal auch sehr viel Arbeit. Das Veröffentlichen täglicher Beiträge wäre gar nicht möglich, wenn man nebenher noch einem Vollzeitjob nachgehen müsste. Was ich allerdings schwierig finde ist, dass ihnen selbst und/oder den Lesern/Zuschauern nicht bewusst ist, wie sie manipuliert werden.

Ein Beispiel:

Eine YouTuberin dreht ein "Get ready with me". Das Video ist mit Musik unterlegt, sie selbst redet nicht. Man sieht ihr nur zu, wie sie sich schminkt und anzieht. Die verwendeten Produkte findet man in der Infobox. Produkte, die kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, sind mit einem Sternchen gekennzeichnet. Mit keiner Silbe wird eine Meinung zu einem der verwendeten Produkte geäußert. Über 500.000 Menschen haben den Kanal dieser YouTuberin abonniert. Das Video wird von sagen wir 100.000 Menschen gesehen. Man sollte sich die Frage stellen: Macht es für mich einen Unterschied ob die YouTuberin das Produkt selbst gekauft oder zugeschickt bekommen hat? Suggeriert sie mit der Nutzung vielleicht eine gewisse Meinung, auch wenn sie sie nicht ausspricht? 


Blogger wie YouTuber betonen immerwieder, dass ihre Meinung nicht gekauft wurde und dass sie stets ihre persönliche Meinung äußern. Das glaube ich ihnen sogar. Aber was ist mit dem eben beispielhaft genannten Video? Es wurde keine Meinung geäußert...
Selbst wenn gesponserte Produkte gekennzeichnet wurden, sagt das noch nichts über die Art der Kooperation aus. Wurde das Produkt tatsächlich ganz unverbindlich zugeschickt oder gab es Geld dafür, dass es in einem Video zu sehen ist (und sei es nur im Hintergrund). Und wenn doch eine Meinung dazu geäußert wurde, wurde vielleicht vereinbart, dass diese nur veröffentlicht wird, wenn sie positiv ausfällt?

Es gibt einen Grund, warum Produktplatzierung (und nichts anderes ist dieses Video) deutlich gekennzeichnet werden muss!

In jedem Fall wäre es keine Lüge zu behaupten, die Meinung sei nicht gekauft gewesen. Es wäre aber nur ein Teil der Wahrheit. Der Teil, den die Unternehmen euch sehen lassen wollen. Wo wir wieder beim Anfang der Geschichte wären. Denn das wäre der Part, den Kommunikationswirte übernehmen. Sie filtern für euch die Wahrheit. Sie zeigen euch das, was ihr zugunsten des Unternehmens, das sie vertreten, sehen sollt.

Warum ich ausgerechnet jetzt solch einen Artikel veröffentliche? Vielleicht haben es einige von euch mitbekommen. Diverse Medien thematisierten kürzlich verbotene Produktplatzierungen auf YouTube und nannten Y-Titty und Daaruum als Beispiele dafür. Diese thematisierten dies wiederum in ihren Videos. Sie fühlen sich zu unrecht beschuldigt. Ob verboten oder nicht, möchte ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Ich denke jedoch, dass es wichtig ist, dass wir uns als Multiplikatoren (Blogger/YouTuber) und Konsumenten versuchen bewusst zu machen wie manipulierbar wir sind und uns vor dem nächsten Kauf selbst fragen, wem dieser Kauf eigentlich nützt. Bringt mich dieses Produkt meinem persönlichen Ziel, welches auch immer das sein mag, wirklich näher oder hilft es schlussendlich nur anderen noch mehr Geld zu verdienen?

Diese Frage stelle ich mir in letzter Zeit auch gehäuft, was dazu führt das ich 1. seltener Kosmetik kaufe und 2. seltener darüber schreibe. Trotzdem habe ich Lust weiter zu bloggen. Ich weiß nur nicht, wie, wann und worüber genau. Womit ich wieder am Anfang dieses Blogposts wäre. Vielleicht habt ihr ja eine Meinung zu dem Thema und möchtet sie in den Kommentaren kundtun. Ich nehme auch gern Anregungen zu künftigen Blogposts entgegen. Was würdet ihr hier gern in Zukunft lesen? Weiterhin Reviews und Produktvergleiche oder mal was ganz anderes?

In jedem Fall gilt euch an dieser Stelle mein herzlichster Dank all jenen, die bis hierhin gelesen haben. Ich hoffe, ich hab euch nicht zu sehr gelangweilt :)

Bis bald,
Eure Sicca

Und sonst so?

Hallo zusammen,

ja ich weiß, hier war schon ziemlich lange nichts mehr los und ich muss gestehen, das wird sich vemutlich auch nicht so bald ändern. Es liegt nicht daran, dass ich keine Lust zu schreiben hätte, aber zwei Kinder, ein Vollzeitstudium und zwei Jobs zollen eben ihren Tribut. Ich habe einfach keine Zeit zu bloggen. Und auch meine Einstellung zu vielen Dingen hat sich geändert, was auch großen Einfluss darauf hat, wie ich Blogs, Foren und YouTube mittlerweile sehe. Dennoch juckt es mich in den Fingern und ich würde das Bloggen nur ungern aufgeben. Deshalb lösche ich den Blog auch nicht. Ich möchte mir und euch die Möglichkeit offen lassen, hin und wieder, wenn Zeit, Lust und Inspiration es zulassen, hier in Kontakt und Austausch miteinander zu bleiben.

In diesem Sinne bis bald,
Eure Sicca

Donnerstag, 25. April 2013

Meine zwei Sekunden Fame ;)

Hallo zusammen,

wie ich ja in meinem vorletzten Blogpost erwähnt habe, wurde ich für das Flaconi Beauty Magazin interviewt. Der Beitrag ist nun online und ich dachte mir, ich teile meine zwei Sekunden Fame mit euch ;)

Hier geht's zum Interview

Bis bald,
Eure Sicca

Edith: Wow meinen 100. Blogpost hab ich mir irgendwie spannender vorgestellt. Na gut, dann wird halt der 101. etwas umfangreicher. Versprochen ;)

Montag, 22. April 2013

Klopf, Klopf... Wer ist da?... Ein Trojaner!


Hallo zusammen,

eine Leserin machte mich heute darauf aufmerksam, dass ihr PC sie vor einem Trojaner warnt, wenn sie sich meinen Blog anschauen will. Mein Göttergatte hat sich sofort auf die Jagd gemacht und den ollen Gaul zur Strecke gebracht. Er versteckte sich hinter Werbung, die ohne mein Wissen auf dem Blog geschaltet wurde. Der Übeltäter wurde entfernt und ihr könnt euch wieder fröhlich durch den Blog klicken. Solltet ihr allerdings  in der Vergangenheit ohne aktiven Add-Blocker hier unterwegs gewesen sein, empfehle ich euch gleich einen Virenscan zu machen.

Bis bald,
Eure Sicca

Donnerstag, 18. April 2013

Frag Mutti: Beautytipps für Leute mit wenig Zeit

Hallo zusammen,

ich hatte heute eine Begegnung der dritten Art, welche mir einfach nicht aus dem Kopf gehen will und die ich deshalb dringend mit euch teilen muss. Worum es geht? Um Beautytipps und zwar für Muttis oder solche, die einfach wenig Zeit haben um sich mit Beauty zu befassen. Obwohl mich das ja eindeutig betrifft, bin ich irgendwie nicht auf die Idee gekommen darüber zu schreiben. Dafür aber jemand anders. Nämlich Flaconi. Vielleicht kennt ihr die Online-Parfümerie ja aus der Werbung. Neben dem Online-Shop gibt es auch das Flaconi-Beauty Magazin und dieses beabsichtigt in den kommenden Tagen ein Mutti-Special zu machen und hat mich deshalb um ein Interview gebeten. Dank zwei kleiner Söhne und einer offensichtlichen Schminkmacke bin ich dafür wohl geeignet und ich freu mich ja immer, wenn ich jemanden zutexten darf. Also habe ich zugesagt. Heute fand dann das Interview statt und für mich war es eine Begegnung der dritten Art, weil es mir doch schon arg merkwürdig vorkam einem Mann einen Vortrag über Brustwarzensalbe als geniales Lippenpflegemittel zu halten.

Das Interview war nach 30 Minuten vorbei und seither überlege ich ununterbrochen, ob ich ihm wirklich die wichtigsten Tipps mit auf den Weg gegeben habe. Ich fürchte die Antwort lautet NEIN.

Die wichtigsten Tipps für alle Muttis und all jene mit wenig Zeit lautet: 

Achtet auf eure Pflege


Die Pflege ist sooo wichtig. Was nicht da ist, muss auch nicht kaschiert werden. Dabei muss die Pflege gar nicht aufwendig sein. Ganz im Gegenteil. Weniger ist mehr! Ich bin überhaupt kein Fan von 1000 Pflegeschritten. KISS = Keep It Short and Simple! Reinigt so mild wie möglich. Am besten mit Reinigungsmilch, Mizellenlotion oder vergleichbarem. Seifen und Waschgele reizen die Haut und sind vergleichsweise kompliziert, da ihr für die Anwendung gezwungenermaßen Wasser benötigt. Wer keine Zeit hat, sollte darauf verzichten. Zumal man mit Reinigungsmilch oder Mizellenlotion gleich mehrere Reinigungsschritte (abschminken, reinigen, tonisieren) in einem vereint und weniger Produkte benötigt. Der ganze Spaß dauert vielleicht 30 Sekunden morgens und evtl. 2 Minuten abends, wenn die Schminke mit runter muss. Danach eine geeignete milde Pflege und fertig. Wer die für sich richtigen Pflegeprodukte gefunden hat, wird wenig Probleme mit Unreinheiten haben, die folglich auch nicht durch Make Up abgedeckt werden müssen. Wer auf Sonnenschutz achtet, hat auch später weniger Probleme mit Pigmentflecken und Falten. Eine Tagespflege mit LSF spart also auch wieder Zeit (da keine zusätzlich Sonnencreme aufgetragen werden muss) und schützt vor vorzeitiger Hautalterung.

Nehmt euch Auszeiten


Nur weil ihr Kinder habt ist euer Leben nicht zu ende. Auch Eltern haben Bedürfnisse wie jeder andere Mensch auch und es liegt an euch, für eure eigenen Interessen einzustehen. Klar man ist nicht mehr so spontan wie früher. Das ist eben der Preis, den man zahlt. Trotzdem kann man noch mit der Freundin einen Kaffee trinken gehen oder mal mit dem Partner ins Kino gehen. Das bedarf evtl. einiges an Planung, aber es ist nicht unmöglich. Wichtig ist, sich nicht selbst aufzugeben. Und für Zwischendurch kann auch ein heißes Bad und eine entspannende Maske zum Wohlbefinden beitragen, wenn die Kinder schlafen und der Partner trösten kann, falls doch mal einer kurz aufwacht. Eine DVD, Mikrowellenpopkorn und ein Glas Wein können die Zeit bis zum nächsten richtigen Kinoabend auch ein wenig auflockern. Und auch wenn, der Partner die ganze Woche arbeitet und deshalb kaum daheim ist, kann er am Wochenende ruhig mal das Kind morgens versorgen, damit Mutti wenigstens ein Mal in der Woche etwas Schlaf bekommt.

Mut zur Lücke


Vermutlich klingt das banal und naheliegend, aber manchmal muss man Muttis daran erinnern. In dem Bedürfnis alles richtig und es jedem recht machen zu wollen, vergessen Mütter sich oft selbst und machen sich viel zu viele unnötige Sorgen. Was übrigens auch für alle anderen Perfektionisten gilt. Die Eigenwahrnehmung ist meist kritischer als nötig.

Innen an Außen anpassen


Jaja, die inneren Werte... Schminke ist oberflächlicher Plunder und so. Sowas braucht Mutti nicht. Blödsinn! Natürlich muss sich keine von euch anmalen, wenn ihr nicht danach ist. Aber mal ehrlich, ich hör doch nicht damit auf, nur weil ich Kinder hab. Wer wann wie viel Schminke braucht um sich wohl zu fühlen, das muss jede selbst wissen. Aber verlottern, weil man jetzt Mutter ist, ist strengstens verboten. Das Leben mit Kind kann unglaublich schön, aber auch mega stressig, langweilig, ätzend sein. Gerade an Tagen, an denen man sein altes Leben vermisst (ja auch solche Tage gibt es), kann ein wenig Mascara, Lippgloss und Blush einen ordentlichen Unterschied machen. Stellt euch einfach vor, ihr habt nen miesen Tag, schaut in den Spiegel und seht diesen Zombie mit den Augenringen, den fettigen Haaren und den Flecken auf den Klamotten. Da ist ne Heulattacke ja so gut wie vorprogrammiert. 
Meine erste Schwangerschaft.
Damals verwendete ich die falschen Pflegeprodukte und schminkte mich nur sehr selten.


Nun stellt euch denselben miesen Tag vor, aber im Spiegel entdeckt ihr eine Frau, die eure Lieblingsjeans und ein neues sauberes Shirt trägt. Die dank guter Pflege und/oder BB Cream, Foundation, etc. einen eigentlich ganz hübschen Teint hat und der etwas Blush rosige Frische ins Gesicht gezaubert hat.


Meine zweite Schwangerschaft.
Dank guter Pflege und etwas Schminke wirke ich viel gesünder und frischer.

Ja schminken kostet Zeit. Es muss aber nicht länger als 5 Minuten dauern und diese 5 Minuten können eure Eigenwahrnehmung positiv beeinflussen. Verbucht diese zeitliche und finanzielle Investition einfach unter dem Motto "Weil ich's mir wert bin".


Bis bald,
Eure Sicca

Dienstag, 9. April 2013

Meine Bloggerausrüstung

Hallo zusammen,

vielleicht erinnert ihr euch noch an diesen Post, in dem ich ankündigte eine gute Blogger-/Fotoausrüstung zu suchen. Neun Monate und einige Investitionen später bin ich um einiges schlauer und kann euch, sofern ihr Interesse am Fotografieren/Bloggen habt, ein paar Tipps geben und euch vor der einen oder anderen Fehlinvestition bewahren.

Dos
  • Wenn ihr euch eine Kamera kauft und euer Bauchgefühl euch zu einer bestimmten Marke zieht, dann hört darauf. Auch wenn euch jemand versucht durch Beratung von einer anderen Marke zu überzeugen. Ihr könntet eurer Herzensmarke nachtrauern und den Kauf bereuen, auch wenn ihr euch eine an sich super Kamera zugelegt habt. Mich zog es immer zu Canon. Warum weiß ich nicht. Ich habe mich davon überzeugen lassen, dass Pentax ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis hat und mir also eine Pentax K-r zugelegt. An sich eine einwandfreie Spiegelreflexkamera. Trotzdem trauerte ich Canon ewig hinterher. Ende vom Lied: Ich habe meine Pentax nach knapp zwei Jahren inkl. allem Zubehör verkauft und mir eine Canon 650d zugelegt. Hätte ich gleich auf mein Bauchgefühl gehört, hätte ich einiges an Geld sparen können.
  • Bevor ihr euch eine Kamera kauft, werdet euch klar, was genau ihr fotografieren wollt und wo eure finanzielle Schmerzgrenze ist. Je genauer ihr wisst, wofür ihr die Kamera genau braucht, desto unwahrscheinlicher sind Fehlkäufe.
  • Solltet ihr eine DSLR kaufen wollen, denkt daran, das Objektiv ist wichtiger als das Gehäuse. Bei knappen Budget also lieber am Gehäuse als am Objektiv sparen.
  • Das Bild macht der Fotograf, nicht die Kamera! Das teuerste Equipment bringt rein gar nichts, wenn man es nicht beherrscht. Im Zweifelsfall kann man mit einem Smartphone heutzutage bessere Fotos knipsen als mit einer Profi-DSLR, die man nicht unter Kontrolle hat. Wer also keine Zeit und Lust hat, sich mit der Technik auseinanderzusetzen, sollte auch nicht unmengen an Geld für eine neue DSLR verschwenden. Eine kleine Kompaktkamera mit vernünftiger Auflösung reicht für Schnappschüsse und Blogfotos durchaus.
  • Wer gerne sich selbst für den Blog oder warum auch immer fotografieren möchte, sollte sich ein Stativ und eine Fernbedienung für seine Kamera zulegen. Ein gutes Stativ kann man schon für kleines Geld gebraucht kaufen und auch die Fernbedienung muss nicht teuer sein.
  • Bei Selbstportraits kann ein drehbares Display hilfreich sein.
  • Es gibt gute kostenlose Alternativen zu Photoshop wie z.B. Picasa oder iPhoto. 
  • Eine Tageslichtlampe kostet nicht viel und macht einen unabhängiger von der Tageszeit bzw. den Lichtverhältnissen. Wer schonmal an einem verregneten Sonntagnachmittag Zeit und Lust zu bloggen hatte weiß, was ich meine.
Don'ts
  • Kauft euch kein Lichtzelt wie dieses hier: 
 
Erscheint zwar auf de ersten Blick total praktisch, ist es aber nicht. Ihr seid besser bedient, wenn ihr die Produkte, die ihr für den Blog fotografieren wollt, einfach auf einem Tisch platziert. Das Lichtzelt lässt sich zwar schnell aufbauen, aber kaum wieder zusammenfalten. Theoretisch soll es ganz einfach gehen, tut es aber nicht. Auch Mann und Freundin haben es nicht geschafft. Der Stoff ist ständig zerknittert und müsste gebügelt werden. Ist allerdings auch leichter gesagt als getan. Der Stoff ist wasserabweisend und will sich schlichtweg nicht vernünftig glätten lassen. Außerdem bekommt man ihn kaum knitterfrei befestigt. So wird aus einem einfachen Foto ein stundenlanger Akt. Ich benutze das Lichtzeit mittlerweile gar nicht mehr und finde meine Fotos trotzdem gut, wenn nicht sogar besser als mit dem Zelt. Und das beste ist, es geht viel schneller. Ich muss weder etwas aufbauen, noch abbauen oder wegräumen. Ich bin flexibler, was die Größe der Motive angeht und muss auch keine Falten im Hintergrund wegretuschieren.

Ich weiß, die meisten von euch wird dieser Blogpost nicht interessieren. Für einige steht hier nichts neues. Aber vielleicht sind ja doch ein bis zwei unter euch, die gerade überlegen, welches Equipment sie sich zulegen sollten und denen dieser Blogpost hilft. Und außerdem halte ich einfach gern meine Versprechen, was ich mit diesem Post offiziell getan habe. Sofern ihr mich also nicht ausdrücklich darum bittet, werde ich euch künftig von Postings dieser Art verschonen.

Womit macht ihr eure Blogfotos? Hattet ihr auch teuer Fehlkäufe?
Was würdet ihr Leuten empfehlen, die mit dem (Beauty-)Bloggen beginnen wollen?

Bis bald,
Eure Sicca

Mittwoch, 6. Februar 2013

Spartipp: Bioderma

Hallo zusammen,

Bioderma Sensibio H2O ist eines der beliebtesten Reinigungsprodukte in der Bloggosphäre. Auch ich bin dem Wunderwässerchen hoffnungslos verfallen, wie ich euch schon in diesem und diesem Post gezeigt habe. Nun habe ich sehr oft auf anderen Blogs wie z.B. I&A in den Kommentaren die Frage gelesen, wie man denn nun an da Zeug rankommt.

Bioderma ist eine in Deutschland vergleichsweise unbekannte Marke. Von daher wundert mich die Frage nicht. Sie kommt aus Frankreich und wird hier in Apotheken vertrieben. Allerdings noch nicht in allzu vielen, weshalb sie kaum einer kennt. Grundsätzlich gilt, ihr könnt Bioderma Produkte in der Apotheke eures Vertrauens bestellen. Wenn sie das dort nicht lagermäßig führen, können sie es dort für euch bestellen. Oder ihr geht über das Internet. Entweder bei z.B. Amazon oder diversen Online-Apotheken. Ich habe Bioderma bisher z.B. bei Sanicare bestellt und vor kurzem hat meine Stammapotheke die Marke in ihr Standardsortiment aufgenommen.

Nun wissen einige von euch vielleicht, dass dm mit einer Online Apotheke kooperiert. Vor kurzem wurde eine neue Kooperation mit der Apotheke Zur Rose eingegangen. Und zur Feier des ganzen gibt es bis Ende Februar für alle Neukunden einmalig 15€ Rabatt auf die erste Bestellung nicht rezeptpflichtiger Medikamente. Um den Rabatt zu erhalten müsst ihr nur ein Konto dort anlegen, etwas bestellen und dabei den Rabattcode 4900 am Ende des Bestellvorgangs angeben. Der Rabatt wird sofort abgezogen. Ein Mindestbestellwert ist nicht nötig.

Ich habe das natürlich sofort ausgetestet und mir eine 500 ml Flasche Bioderma Sensibio H2O bestellt. Kostenpunkt 19,90€. Lieferung frei Haus gibt es ab 25€, zur dm Filiale deines Vertrauens ab 15€, darunter fallen 3,90€ Versand an. Ich habe die Lieferung zu dm gewählt und musste somit für meine Bestellung abzüglich Rabatt nur noch 4,90€ bezahlen. Na wenn das mal kein Schnäppchen ist!?

Die Lieferung dauerte ca. eine Woche, was ich für eine Apotheke zugegebenrmaßen ziemlich lang finde. Da es aber nichts eiliges war, hat es mich nicht gestört. Ich erhielt dann eine E-Mail als meine Bestellung wie gewünscht geliefert worden war und konnte sie mir dann unter Vorlage meines Ausweises in der dm Filiale abholen. Die Ware war gut verpackt und in einwandfreiem Zustand.

Allen unter euch, die Bioderma schon immer mal ausprobieren wollten, denen der Preis dafür aber einfach mal zu teuer war, denen kann ich raten, jetzt zuzuschlagen. Alle Bioderma-Fans sollten sich jetzt ein Backup bestellen. Das Ende der Flasche kommt bestimmt und so günstig bekommt ihr dieses Wässerchen sicher nicht so bald wieder! 

Übrigens finde ich die anderen Pflegeserien von Bioderma auch ganz spannend. Neben Sensibio für empfindliche Haut gibt es z.B. noch Sebium für unreine oder Hydrabio für feuchtigkeitsarme Haut. Sebium H2O habe ich mir vor kurzem zu testzwecken gekauft (JA selbst und eigens bezahlt!). In ein paar Monaten werde ich sicher mal was dazu schreiben, wenn ich Langzeiterfahrungen habe. Bei meiner zickigen Haut weiß man ja nie so recht und ich will auch nix falsches sagen. Im Moment finde ich es jedenfalls nicht schlecht.

Bis bald,
Eure Sicca

Donnerstag, 16. August 2012

[TAG] Multiple Choice, jedes Kreuz zählt.


Ich bin zwar nicht direkt getagged worden, möchte aber trotzdem mitmachen, weil ich's einfach witzig finde. Entdeckt hab ich den Tag bei Glam Bee.
Jeder der Lust hat, darf gern mit machen.

aáaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa                                                            

[x] Dir ist schon mal Kaugummi aus dem Mund gefallen,  während du gesprochen hast.
[x] Du bist schon mal gegen eine Glastür gelaufen.
[ ] Du glaubst du könntest fliegen.
[ ] Du bist schon mal aus einem sich bewegenden Fahrzeug gesprungen.
[x] Du hast an was Lustiges gedacht und gelacht,
worauf dir Leute schräge Blicke zugeworfen haben. 

 aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa         aaaaa      a            aaaaaaaaaaaaaaaaa                           aa 

[ ] Du bist schon mal gegen einen Baum gerannt.
[ ] Du schaffst es, an deinem Ellbogen zu lecken.
[ ] Du hast jetzt versucht, an deinem Ellbogen zu lecken.
[x] Du hast nicht gewusst, dass das Alphabet und Twinkle TwinkleLittle Star den selben Rhythmus haben.
[x] Du hast es jetzt versucht zu singen.

aaaa                                                                                  a                                         a

[ ] Du bist schon mal auf deine Schnürsenkel getreten und hingefallen.
[ ] Du hast dich schon mal an deiner eigenen Rotze verschluckt.
[ ] Du hast die die Matrix gesehen, und sie nicht verstanden.
[x] Du hast nicht gemerkt, dass in der letzten Frage "die" doppelt war.
[x] Du hast jetzt hingeschaut.

aaaa                                                                                  a                                        a

[ ] Dein Haar ist blond/dunkelblond.
[ ] Leute haben dich schon mal "langsam" genannt.
[ ] Du hast mal was aus Versehen in Brand gesetzt.
[x] Du hast mal versucht, mit einem Strohhalm zu trinken,
aber er ist in deiner Nase/Augen/Wange gelandet.
[x] Du hast dich selbst dabei ertappt, wie du gesabbert hast.

aaaa                                                                                   a                                         a

[ ] Du bist in der Schulklasse mal eingeschlafen.
[ ] Du bist schon mal aus dem Fenster gesprungen.
[ ] Wenn jemand "Furz" sagt, dann lachst du.
[ ] Du lachst immer noch.
[x] Manchmal denkst du einfach nicht nach. 

aaaa                                                                                  a                                        a

[x] Du erzählst eine Geschichte, und hast zwischendrin vergessen,
wovon du gesprochen hast.
[ ] Leute entfernen sich oft von dir, und schütteln dabei ihre Köpfe.
[ ] Dir wurde oft gesagt, du sollst deiner "inneren Stimme" lauschen.
[ ] Du hast öfter als 4 mal stationär im Krankenhaus gelegen.
[ ] Du benutzt deine Finger um einfachste Rechnungen zu machen. 

aaaa                                                                                   a                                         a

[ ] Du hast mal ein Insekt gegessen.
[x] Du hast deine Kleidung mal falsch herum
oder auf links getragen, und es nicht bemerkt.
[x] Du hast überall nach etwas gesucht und nicht gemerkt,
dass du es in deiner Hand oder Tasche hattest.
[ ] Manchmal postest du Bulletins, weil du Angst hast,
dass was sie sagen wahr werden könnte.
[x] Wenn du ein gutes Lied hörst fängst du sofort an zu tanzen. 

aaaa                                                                                  a                                        a

[ ] Du machst oft irgendwelche Dinge kaputt.
[x] Deine Freunde wissen, dass sie keine komplizierten Wörter in deiner Nähe benutze sollen.
[x] Du bist schon mal von einem Stuhl gefallen.
[ ] Wenn du im Bett liegst, versuchst du Bilder in dem Muster der Decke zu erkennen.
[ ] Dir hat jemand schon mal einen Zahn ausgeschlagen. 

aaaa                                                                                  a                                      a

[x] Du bist mehr als 10 mal irgendwo dagegen gelaufen.
[x] Du brabbelst wirres Zeug das keiner versteht
und auch keinen Sinn ergibt wenn dir langweilig ist.
[ ] Deine Freunde bezeichnen dich als dumm.

aaaa                                                                                  a                                      a

Bis bald,
Eure Sicca

Mittwoch, 15. August 2012

Scala Digitaler Haut-Analyse-Stift

Hallo zusammen,

ihr wisst ja, dass ich einen ziemlich zickigen Hauttyp habe und nichts unversucht lasse meine irritierte Haut wieder ins Lot zu bekommen. Wer nicht weiß, was das besondere an meiner Diva-Haut ist, der kann das hier nachlesen.

Ein Artikel von dem ich mir Hilfe versprach war der digitale Hautanalysestift Scala mit dem man schnell und unkompliziert immer und überall herausfinden kann, was der Haut aktuell fehlt.


Dazu drückt man den Knopf und sobald das Display blinkt, hält man die beiden Sensoren (links) für einige Sekunden auf die entsprechende Hautstelle bis der Stift piept. Angezeigt werden einem dann Werte für Feuchtigkeit, Fett und Rauheit im Bereich von -5 bis +5. Auf dem Foto ist zu sehen, dass meiner Haut aktuell sowohl Feuchtigkeit als auch Fett fehlt und sie ziemlich rau ist. An diesen Werten hat sich nie etwas geändert, obwohl zwischen der ersten Messung im Dezember 2011 und heute optisch und gefühlt ein riesiger Unterschied im Zustand meiner Haut liegt. Man könnte also meinen, dass der Stift vielleicht defekt ist oder grundsätzlich nicht richtig funktioniert. Ich habe ihn deshalb auch an anderen Personen getestet, welche tatsächlich ganz andere (viel bessere) Werte hatten als ich. Auch direkt nach der Gesichtsreinigung sind meine Werte für kurze Zeit besser. Nach ca. einer Stunde ist dann aber schon wieder alles beim Alten. Ich schließe daraus, dass die in den letzten Monaten benutzten Produkte nur oberflächlich wirken und meine Haut unten drunter schlecht wie eh und je ist. Das ist zwar nicht wirklich befriedigend, aber oberflächlich ist mir definitiv lieber als gar keine Wirkung.

Und was sagt das nun über den Stift aus? Eigentlich gar nichts. Man kann ihn haben, muss man aber nicht. Ich wollte mit seiner Hilfe ursprünglich die Produkte rausfiltern, die wirklich helfen und nicht nur so tun als ob, aber da kann ich wohl lange suchen. Deshalb verlasse ich mich mittlerweile nur noch auf mein Gefühl und das, was ich sehe.

Falls ich nun aber euer Interesse geweckt habe und ihr euch so einen Stift zulegen wollt, dann könnt ihr ihn für 25,90 € bei Amazon erwerben.

Bis bald,
Eure Sicca

Donnerstag, 9. August 2012

I survived die dm Lieblinge

Hallo zusammen,

wie ihr ja wahrscheinlich wisst, sind nun die drei Monate Testlauf der dm Lieblinge vorbei und die bisherigen Abos enden mit der Auslieferung der 3. Box. Gestern war es dann soweit und es wurden neue Abos vergeben. Um 10:40 Uhr erreichte mich dann folgende Mail:



Liebe Sicca,
 
ab heute, 14 Uhr, kannst du dich wieder für unsere dm Lieblinge anmelden! Diese Info ist noch exklusiv für Blogger/innen. Wir werden unsere Kunden um 14 Uhr informieren und möchten dich daher bitten, bis dahin noch nichts darüber auf deinem Blog zu posten. Da die dm Lieblinge inzwischen eine sehr große Beliebtheit erlangt haben, ist es uns leider nicht möglich, die Aktivierung der Anmeldung länger geheim zu halten.
 
Achtung: Diese Aktion läuft 3 Monate. Ab November musst du dich dann wieder neu anmelden!
 
Übrigens, schnell sein lohnt sich: Die Anzahl der Päckchen ist auf 5.000 Stück limitiert. Also nichts wie los, hier kannst du dich anmelden.
 
Falls du die dm Lieblinge noch nicht kennst, hier nochmal die wichtigsten Infos dazu:
Mit dieser kleinen Aktions-Box möchten wir dir wieder etwas Besonderes bieten: Ein schönes Päckchen liegt monatlich in deinem bevorzugten dm-Markt bereit und wartet darauf, von dir geöffnet zu werden. Darin findest du exklusive Produktneuheiten, die es oft noch nicht zu kaufen gibt, Limited Editions oder andere spezielle Produkte aus dem dm-Sortiment, jeweils immer in Originalgröße.
 
Monatlich kostet die Box nur 5 Euro, welche du bei der Abholung in deinem dm-Markt an der Kasse bezahlen musst. Der reelle Produktwert übersteigt diesen Betrag deutlich.
 
Bitte denke daran:
  • Die Anmeldung ist erst ab 18 Jahren möglich.
  • Nach der Anmeldung bekommst du eine Mail, mit der du deine Anmeldung bestätigen musst.
  • Die Boxen werden Ende August in deinen dm-Markt geschickt und du wirst per Mail benachrichtigt, sobald deine Box da ist.
 
Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich gerne an unser ServiceCenter(ServiceCenter@dm.de) wenden.
 
 
Viel Spaß!
 
 
Deine
 
Tamara
 
vom dm-Marken Blog-Newsletter-Team

Ich habe die Mail ca. eine Stunde bevor es losging gesehen und habe mich über die Info natürlich sehr gefreut. Wie gebeten habe ich vor 14 Uhr kein Wort darüber verloren und als es dann losging, brach auch schon direkt der dm Server zusammen. Bereits einige Minuten zuvor konnte der aufmerksame Leser auf der dm-Facebook-Seite von anderen Usern erfahren, dass die Freischaltung kurz bevor stand. Ich habe die Info kurz nach 14 Uhr auf meiner Facebook-Seite und Twitter weitergegeben.
Wer schnell genug war, zur richtigen Zeit am richtigen Ort und dessen Technik ihn/sie nicht im Stich ließ, konnte zwischen 14 und 15 Uhr eine der begehrten 5000 Abos abstauben.

Mein Mann und ich konnten mit vereinten Kräften, zwei Rechnern und vier verschiedenen Browsern insgesamt sieben Abos ergattern, davon ist eins für mich, zwei für berufstätige Freundinnen, die zu der Zeit keinen Zugang zum Internet hatten und drei weitere gehen an uns völlig unbekannte dm-Fans irgendwo in Deutschland, die auf der dm Fanpage händeringend nach Hilfe suchten, da sie selbst die Anmelde-Seite nicht öffnen konnten.

Wir freuen uns natürlich riesig darüber, dass wir unser Abo "verlängern" konnten und über jeden, dem durch uns oder jemanden anders ein Abo ermöglicht werden konnte sowie natürlich alle anderen, die gestern bei der Boxenjagd erfolgreich waren. 
Doch leider wird die Freude ein klein wenig durch den Shitstorm, der wenige Minuten später auf Facebook losbrach, getrübt. Nicht, dass ich es nicht erwartet hätte, denn solche verbalen Ausfälle liest man auf der dm Seite leider in aller Regelmäßigkeit. Ich kann die Enttäuschung derer verstehen, die wochenlang auf die Freischaltung der Boxen gewartet haben und dann im entscheidenden Moment nicht online waren oder derer, die sich wegen der Serverüberlastung nicht anmelden konnten, obwohl sie selbst alles richtig gemacht haben. Ich verstehe sogar den Unmut, den einige äußern, weil einige Blogger vor den "normalen" Kunden informiert wurden. Was ich allerdings überhaupt nicht verstehe und toleriere sind Anfeindungen, Beschimpfungen und Unterstellungen, die sich jetzt das dm-Team, Blogger, Helfer (alle die zusätzliche Abos für andere Personen abgeschlossen haben) und alle Abonnenten generell gefallen lassen sollen. Von Hartz4-Boxen, Arbeitslosen und Asozialen ist hier die Rede, denn "normale" Menschen gingen ja arbeiten und hätten somit keine Chance gehabt, ein Abo zu bekommen. Seiner Oma, Mutter oder Freundin ein Abo abzuschließen wird als betrügerische Handlung und Selbstbereicherung unterstellt. Ja sogar Fremden bei der Anmeldung zu helfen, scheint bei einigen Mistrauen zu erwecken. Ich habe gestern Abend allen ernstes stundenlang Kommentare enttäuschter dm-Fans gelesen und war zwischen Lachkrampf, Fremdscham, Schock und Trauer hin und her gerissen, denn was manche in ihrer Enttäuschung von sich geben ist wirklich unglaublich. Wer heute Langeweile hat und nichts mit sich anzufangen weiß, der kann sich ja mal mit ner Tüte Chips vor den Rechner setzen und sich das Spektakel von gestern auf der dm Fanpage reinziehen.

Wie auch immer dm in Zukunft mit diesen Boxen verfahren wird, ich für meinen Teil freue mich, auch in den nächsten drei Monaten weiterhin über die dm Lieblinge berichten zu können und überlege (schon seit längerem) eine solche Box (mit individueller und einzigartiger Zusammenstellung) zu verlosen. Was haltet ihr davon? Würdet ihr euch über so ein Gewinnspiel freuen? Oder löst sowas nur wieder Neid und Misstrauen aus?

Allen, die kein Abo abbekommen haben, wünsche ich jedenfalls bei der nächsten Vergabe eine Extra-Portion Glück!

Bis bald,
Eure Sicca

P.S.: Meine 3. Box ist übrigens heute abholbereit. Ihr könnt euch also morgen auf einen Blogpost dazu gefasst machen.


Donnerstag, 5. Juli 2012

Fotoausrüstung im Test

Hallo zusammen,

heute möchte ich mal über etwas anderes schreiben, das zwar nichts direkt mit Beauty aber schon einiges mit Bloggen zu tun hat. Wie ich, freut ihr euch sicher auch über schöne Fotos, die einen Blogpost irgendwie erst so richtig lebendig machen. Mal davon abgesehen, dass schöne Fotos einfach immer und überall etwas an dem man sich erfreuen kann und mir fotografieren wirklich Spaß macht. Deshalb habe ich mir vor einem Jahr eine digitale Spiegelreflexkamera zugelegt. Meine Wahl fiel damals auf die Pentax K-r. Zum Standardobjektiv, das in dem Kit enthalten war, kaufte ich mir direkt noch ein großes Zoom-Objektiv mit Macro-Funktion. Mit Makrofotografie konnte ich damals noch nicht viel anfangen, aber wenn das Objektiv sowas kann, soll es mich nicht stören. Nun blogge ich seit einigen Monaten und habe die Vorzüge der Makrofotografie zu schätzen gelernt. Wem das nichts sagt, kann hier nachlesen, was das genau ist.

Bei dem damals gekauften Objektiv handelt es sich um ein Sigma 70 - 300 mm F4,0 - 5,6 DG Makro. Bei Saturn habe ich damals ca. 150 € dafür bezahlt. 

Nun ist es leider so, dass man bei diesem Objektiv immer einen Mindestabstand von 1,5 Metern zum Objekt halten muss, damit das Bild scharf stellen kann. Schaltet man die Makro-Funktion ein, welche sich nur im Brennweitenbereich von 200 bis 300mm aktivieren lässt (also bei voll ausgefahrenem Zoom), kann man bis auf 95 cm ans Objekt ran gehen. Ihr könnt euch also vielleicht vorstellen, wie ich in meiner Wohnung rumeier, um genügend Abstand zu den Produkten zu halten, die ich euch zeigen will, und dabei versuche trotzdem so nah wie möglich dran zu bleiben um sie möglichst detaillreich abzubilden. Ich geb zu, das nervt ganz gerne mal. Hinzukommt, dass die geringste Brennweite bei diesem Objektiv 70mm ist. Für Bilder in geschlossenen Räumen wird's also problematisch. Einfach ausgedrückt, da ist immer ein gewisser Zoom drin. Der Bildausschnitt ist entsprechend klein (Beispiele kommen weiter unten im Post). Wenn man also z.B. eine Gruppe Menschen oder irgendetwas anderes großes fotgrafieren möchte, ohne gleich die Straßenseite wechseln zu müssen, braucht man eine geringere Brennweite. Die hätte ich mit meinem Standardobjektiv Pentax, welches sich im Brennweitenbereich von 18 - 55mm bewegt. Mit diesem Objektiv kann man auch ziemlich nah (bis zu 25 cm) an das Motiv ran. Da es aber kein Makroobjektiv ist, bildet es das Motiv nicht so groß ab, selbst wenn man direkt davor steht. Wenn ich unterwegs bin, muss ich häufig die Objektive hin und her wechseln, weil ich entweder zu weit weg oder nicht nah genug am Motiv dran bin. Wenn man Reportagefotografie mag, so wie ich, ist das sehr ärgerlich. Denn es kostet Zeit und der Augenblick fürs entscheiende Bild ist dann meist schon vorbei.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich suche nach einem Allround-Talent mit dem ich sowohl schöne Makro-Aufnahmen machen kann, als auch unterwegs spontan Bilder schießen kann, ohne Zeit in große Vorbereitungen investieren zu müssen und ohne viel Equipment rumzuschleppen.

Zu diesem Zweck habe ich mir nun zwei Objektive bei Amazon bestellt, welche ich in den nächsten Tagen und Wochen auf Herz und Nieren testen will und ich würde diese Erfahrungen gern mit euch teilen. Vielleicht sind ja auch Bloggerinnen oder Hobby-Fotografen unter euch, die sich genau dieselben Fragen stellen wie ich und die ich auf diesem Weg bei ihren Überlegungen unterstützen kann. Ich habe zumindest nichts im Netz gefunden, das mir in diesem speziellen Fall wirklich weiterhilft.

Bei den beiden Objektiven handelt es sich um das Tamron AF 18-200mm F/3,5-6,3 XR Di II LD Aspherical [IF] MACRO und das doppelt so teure Tamron AF 28-300mm F/3,5-6,3 XR Di LD Aspherical [IF] MACRO. Für detaillierte Produktinfos einfach auf die Links klicken.

Ich werde beide Objektive miteinander und mit meinen alten Objektiven unter realen Bedingungen testen. Wichtig ist mir, dass sie sowohl für Produkt- als auch Reportagefotografie geeignet sind ohne mich dafür fianziell ruinieren zu müssen.

Außerdem habe ich bei Ebay ein mobiles Mini-Fotostudio bestellt, was ich ebenfalls für meine Blogfotos benutzen will. Meine Meinung dazu, werde ich hier natürlich auch gern kundtun. 

Für meinen Test habe ich natürlich schon wieder eine Menge Kosmetikprodukte gesammelt, die ich euch noch nicht gezeigt bzw. reviewed habe. Ich verbinde also das Nützliche mit dem Angenehmen und hoffe, ihr habt Spaß mir dabei zu folgen.

Die Objektive sind heute bei mir angekommen. Das Mini-Fotostudio ist auf dem Weg. Es kann also bald losgehen.

Ich freu mich drauf!

Bis bald,
Eure Sicca

Montag, 14. Mai 2012

Smartphone Test: HTC One S

Hallo zusammen,

in den nächsten vier Wochen werde ich das One S, eines der neusten HTC Smartphones, testen und meine Erfahrungen dazu hier veröffentlichen. Wen es interessiert wie es dazu kam oder generell mehr über meinen Test bzw. das One S erfahren will, ist herzlich eingeladen mir dort zu folgen :)

Liebe Grüße,
Eure Sicca

Mittwoch, 9. Mai 2012

10 Weeks Body Change by Detlef D! Soost

Hallo zusammen,

heute möchte ich mal über meine Erfahrungen mit dem Diätprogramm von Detlef D! Soost berichten. Das ganze nennt sich "10 Weeks Body Change" und der liebe Detlef verspricht einem, dass er für eine einmalige Zahlung von 79 € deine Pfunde langfristig schmelzen lässt. Angeblich kann man mit seiner Methode innerhalb von 10 Wochen bis zu 20 kg Gewicht verlieren, ohne zu hungern und ohne Jojo-Effekt. Wie das gehen soll? Hab ich mich auch gefragt und es deshalb einfach ausprobiert.

Normalerweise mache ich solche Programme ja nicht und 79 € sind ja auch nicht soooo wenig. Allerdings gibt es ja bei Online-Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen und darüber hinaus wird eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie gewährt. Wenn ich keine Pfunde verliere, bekomme ich also mein Geld zurück. Einen versuch war's mir wert. Ich selbst habe eine BMI von 25. Also eigentlich noch kein Übergewicht, aber sehr na dran und man muss ja nicht erst warten bis es zu spät ist.

Ich entschied mich also kurzfristig mitzumachen und bezahlte per Paypal. Wenige Miuten später erhielt ich schon meine erste Mail mit den Zugangsdaten und den beiden Videos für Woche 1. Dort erklärt D! einem erstmal grundsätzliches zu seinem Ernährungskonzept (alles erlaubt außer Zucker, Brot, Reis. Obst und Milchprodukte nur an Tagen, an denen man Sport treibt und dann auch nur in Maßen. Ein Mal pro Woche ist alles erlaubt, was das Herz begehrt). Außerdem war noch eine PDF dabei mit Rezeptvorschlägen und nochmal einer schriftlichen Erklärung zum Ernährungskonzept. Von da an kam jede Woche eine Mail mit Videos, in denen D! eines seiner Rezepte kocht und ab der 3. Woche kommen je zwei 15 minütige Sportvideos dazu.

Was mir an dem Konzept gefällt:

+ kein Abo - einmalige Zahlung
+ 30-Tage-Geld-zurück-Garantie (funktioniert wirklich, ich habs getestet!)
+ Rezepte als Vorschläge, man kann aber auch selbst kreativ werden
+ Loadtag - einen Tag in der Woche darf man essen was man will
+ man darf immer soviel essen wie man will bzw. bis man satt ist
+ man muss weder Punkte noch Kalorien zählen
+ tolle Motivationshilfe durch die Facebook-Community
+ die Ernährungsumstellung ist mir erstaunlich leicht gefallen und ich habe mich in der Zeit sehr fit und wach gefühlt
+ positiver Einfluss auf die Verdauung
+ mit dem im Preis inkludierten Online-Toll kann man seine Fortschritte in Gewicht und Umfang jederzeit grafisch verfolgen. Das motiviert zusätzlich.
+ mein Arzt betätigt, dass es sich hier um eine ausgewogene Ernährung handelt

Was mir nicht gefällt:

- Man erhält nur einmalig ganz am Anfang Rezepte
- in den Kochvideos wird nur das nachgekocht, was man schon seit Wochen schriftlich hat. Bis das Video kommt, hat man das alles selbst schon alles durchgekocht.
- es gibt kein geschlossenes Forum. Alles wird öffentlich über Facebook besprochen. Man kann also eigentlich auch ohne zu zahlen daran teilnehmen, sofern man auf die Sportvideos verzichten mag und sich selbst zu Bewegung animiert.
die Videos und das Onlinetool sind maximal 12 Wochen zugänglich. Danach wird der Account automatisch gesperrt.
- ich war eine der ersten, die dort mitgemacht haben und zumindest damals war sich das Team von 10wbc und auch D! in vielen Ernährungsfragen unsicher und widersprüchlich.
- den meisten Support erhält man eigentlich von anderen Teilnehmern und nicht vom team selbst
- ich habe nach 3,5 wochen mit diesem Programm kein Gramm abgenommen

Mein Fazit:

Detlef D! Soost hat das Rad nicht neu erfunden. Solche oder ähnliche Diäten gibt es schon lange. Ich selbst habe damit nicht abnehmen können, habe mich aber sehr vital in der Zeit gefühlt und sogar Spaß am Kochen gefunden (hätt ich wirklich im Leben nie gedacht!). In der Ernährungswissenschaft ist es mittlerweile die vorherrschende Meinung, dass nicht Fett oder Eiweiß, sondern Kohlenhydrate die eigentlichen Fettmacher sind. Und genau an dieser Stelle knüpft 10 Weeks Body Change an. Ich glaube durchaus, dass eine Menge Menschen damit abnehmen können. Je höher das Startgewicht, desto größer der Erfolg. Einige schaffen also vielleicht wirklich 10 bis 20 kg in 10 Wochen. Ich gehöre nicht dazu. Vielleicht weil ich mich vorher gar nicht soooo falsch ernährt habe und ich ja auch eigentlich gar nicht so viel zu verlieren habe.
Wer es unbedingt probieren möchte, den kann ich ruhigen Gewissens dazu ermutigen. Dank der Geld-zurück-Garantie hat man ja (außer ein paar Pfunde vielleicht) eigentlich nichts zu verlieren. Wer nicht so viel Geld ausgeben kann oder will, der braucht nicht traurig sein, denn schlussendlich verpasst man nicht viel. Wer einfach auf die oben genannten Produkte sechs Tage in der Woche verzichtet und zwei mal pro Woche Sport treibt (je 20 Minuten reichen) macht im Grunde genommen nichts anderes und kann sich das Geld sparen. Den Austausch mit anderen Teilnehmern kann man über die 10wbc-Facebook-Seite trotzdem kostenlos haben und sich somit auch Ideen für neue Rezepte holen. Und das Online-Toll kann man ganz simpel mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wie z.b. Excell ersetzen. Einfach regelmäßig Gewicht und Umfang messen, in eure Tabelle eintragen und das Programm eine schöne Tabelle daraus machen lassen.
Was den Jojo-Effekt angeht, ich habe mich danach wieder ganz normal wie vor dem Programm ernährt und mein Gewicht weiterhin gehalten. Von Jojo also keine Rede. Allerdings ist mein Gewicht während des Programms auch nicht gesunken. Ich glaube nicht, dass jemand, der 20 kg in so kurzer Zeit abnimmt, diese halten kann, wenn er/sie komplett in alte Muster zurückfällt. D! betont deshalb auch immer wieder, dass es sich hierbei nicht um eine Diät, sondern um eine Ernährungsumstellung handelt. Er selbst konnte damit zwar 20 kg in 10 Wochen verlieren, ernährt sich aber seither (also schon seit 3 oder 4 Jahren) streng nach diesem Konzept und treibt täglich Sport. Wer also nicht vor hat, seine Ernährung langfristig zu ändern, kann es gleich bleiben lassen.

Bis bald,
Eure Sicca

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